Arbeitgeberwahl: Arbeit im Ausland ist wichtiges Kriterium | Zurück | | | | |
| 28.10.2009 | Top-Studenten sind mobil und risikobereit: 65 Prozent der befragten High Potentials können sich vorstellen, im Ausland zu arbeiten, fast 27 Prozent bevorzugen sogar eine Anstellung außerhalb Deutschlands. Dies sind zentrale Ergebnisse einer Umfrage von e-fellows.net und McKinsey & Company.
 Für fast 40 Prozent der Wirtschaftswissenschaftler der Umfrage ist der Weg ins Ausland am reizvollsten, rund 33 Prozent der befragten Geistes- und Sozialwissenschaftler würden ebenfalls eine Auslandstätigkeit favorisieren. Dagegen sind Mathematiker, Physiker und Informatiker weniger ausreisefreudig: Lediglich 17 Prozent wollen den Schritt ins Ausland wagen.
 Weniger Interesse an akademischer Laufbahn Die Umfrage zeigt zudem, dass bereits zum vierten Mal in Folge die Beliebtheit der akademischen Laufbahn sinkt - im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozentpunkte. Nur noch 13,1 Prozent der Befragten würden sich für die akademische Laufbahn entscheiden.
 Gesunken ist auch die Attraktivität von Unternehmensberatungen, Automobilbranche und Investmentbanken. Dafür legen Pharmaindustrie und Filialbanken etwas zu. Handel und Versicherungen haben es weiterhin schwer. Sie landen nur im Hinterfeld.
 Hauptkriterien bei der Arbeitgeberwahl Die wichtigsten Kriterien bei der Wahl des Arbeitgebers bleiben Spaß an der Arbeit, Begeisterung für Produkte und herausfordernde Aufgaben. Unterschiede bei der Kriterienbewertung zeigen sich zwischen den Geschlechtern vor allem bei Einstiegsgehalt und Gehaltssteigerungen: Während diese Themen Männern wichtig sind, landen sie bei Frauen auf hinteren Plätzen.
 Erhebungsdaten An der Umfrage des Karrierenetzwerks e-fellows.net und der Unternehmensberatung McKinsey & Company mit dem Titel "Most Wanted - die Arbeitgeberstudie" beteiligten sich mehr als 3.500 junge Stipendiaten aller Fachrichtungen zu ihren Berufswünschen sowie den Kriterien für die Arbeitgeberwahl.
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